Album aus Umschlägen – mein erster Versuch…

Nachdem mir meine Cousine ein ganz bezauberndes Album (natürlich selbstgemacht! :-)) zum Geburtstag geschenkt hatte, war ich hin und weg von dieser Idee, selbst auch mal ein Album zu basteln. Im Netz fand ich gefühlte hunderttausend verschiedene Möglichkeiten, die Seiten zu binden oder den Einband zu gestalten…

Irgendwann habe ich dann einfach angefangen und dabei ist dieses (für den Anfang ganz gute) Modell entstanden:

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Die Seiten bestehen aus Umschlägen, in die man etwas hineinschieben kann. Dafür kann man fertige Umschläge nehmen oder man bastelt sich die Umschläge selbst. Mit dem Envelope Punch Board geht das ganz einfach, ich habe die Umschläge für mein Album aus einem alten Küchenkalender gemacht.

(Die Umschläge haben das Maß 12,0 x 16,0cm, dafür braucht man ein quadratisches Stück Papier mit der Kantenlänge 22,0cm. Gefalzt wird dann bei 9,6cm.)

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Hier seht ihr den ersten Umschlag etwas genauer. Die Verschlusslasche habe ich einfach innen festgeklebt, ich finde das praktisch und es sieht hübscher aus.

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In dem Album sammle ich ab jetzt meine Rezeptkarten. Als meine großen Kinder noch sehr klein waren, saßen Sabine und Nicolas immer rechts und links vom Küchengeschehen auf der Arbeitsplatte, während Benjamin im Tragetuch saß und schlief. Da war kein Platz mehr für Kochbücher und keine Zeit, um schnell das richtige Rezept zu finden. Also habe ich mir alle Lieblingsrezepte auf A6 Format ausgedruckt, schön verziert und einlaminiert. Weil die Kinder die Karten auch festhalten sollten (und nicht von der Arbeitsplatte runterschmeißen!), habe ich auf die Rückseite Babyfotos geklebt – eine superschöne Erinnerung an diese anstrengende Zeit!

Mal davon abgesehen, dass bei manchen Rezepten die Mengen schon längst nicht mehr reichen :-), brauchen wir diese Sammlung immer noch. Leider lag sie zehn Jahre lang in meiner Briefmarkenkiste! Mit dem Album wollte ich das ändern, jetzt haben die Karten alle eine schönen Platz:

 

Hier könnt ihr sehen, wie die Umschläge befestigt sind:

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Den Einband habe ich aus Graupappe zugeschnitten und mit DSP beklebt. Die einzelnen Teile (Vorderseite, Buchrücken, Rückseite) werden mit Buchbinderleinen verbunden. Leider war mein Stück Buchbinderleinen nicht breit genug, um den kompletten Rücken damit zu bekleben. Daher habe ich den Rücken in der Mitte mit DSP beklebt, was mir nicht ganz so gut gefällt.

 

Aber es macht nichts – ich bin sehr zufrieden mit meinem ersten Versuch. Auf jeden Fall macht es Lust auf mehr…

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Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Ganz liebe Grüße von Kerstin

 

 

 

2 Kommentare zu „Album aus Umschlägen – mein erster Versuch…

  1. Wie cool! 💗 mit Buchbinderleinen sieht das ganze echt viel besser aus, als meine Notvariante… und die Laschen innen festzukleben ist genial😎 ich habe sie bisher immer abgeschnitten… das war nicht so toll

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    1. Liebe Lisa,
      freut mich, dass dir mein Album gefällt. Habe mich schon nach weiteren Varianten umgesehen – es macht wirklich viel Spaß!
      LG Kerstin

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