Stempelpraktikum „Embossing Technik“

Heute stelle ich euch wieder eine neue Technik vor und zwar die Embossingtechnik. Der Begriff kommt aus dem Englischen: „to emboss“ meint „prägen“ oder „erhaben ausarbeiten“. In der deutschen Stempelsprache hat sich auch das Verb „embossen“ etabliert. Ich finde es etwas gewöhnungsbedürftig, aber jeder weiß, was gemeint ist 🙂

Ich liebe die Embossingtechnik – sie ist ganz einfach und sieht auch noch toll aus 🙂 ! Hier ein paar Beispiele: (Klickt auf die Bilder, um die zugehörigen Blogbeiträge zu lesen)

Der kleinere Schmetterling und die Schriftzüge sind jeweils in Kupfer embossed.

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Wenn ihr das auch mal ausprobieren möchtet, zeige ich euch hier, wie es geht. Man braucht folgendes:

  • VersaMark Stempelkissen („Klebetinte“)
  • Embossingpulver (gibt es in kleinen Döschen und verschiedenen Farben)
  • den Embosingbuddy (im Foto rechts)
  • Embossingfön (Erhitzungsgerät)
  • und natürlich einen Stempel und einen Untergrund (Papier oder Farbkarton)

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Zu Beginn streicht man mit dem Embossingbuddy mehrfach über das Papier. Damit erreicht man, dass das Embossingpulver später nur auf dem Stempelmotiv haftet und nicht zum Beispiel an Fingerabdrücken auf dem Papier.

Dann stempelt man das gewünschte Motiv mit Versamark auf den Untergrund. (Wenn man ganz genau hinsieht, kann man es erkennen…)

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Danach streut man das Embossingpulver (bei mir in der Farbe weiß) über den bestempelten Bereich. Schön großzügig, damit auch alles bedeckt ist. Am besten legt ihr euch vorher ein in der Mitte geknicktes Blatt Schmierpapier unter:

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Anschließend schüttelt ihr das Pulver (am besten über dem Knick) ab und klopft ein paar mal von der Seite dagegen, damit überschüssiges Pulver entfernt wird:

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Das Pulver klebt jetzt zwar an der Tinte fest, man darf es aber nicht berühren, da sonst alles verschmiert. Also am besten vorsichtig zur Seite und außer Reichweite von herumlaufenden Kindern legen.

Das restliche Pulver könnt ihr mit Hilfe des Knicks wieder zurück in das Gefäß füllen:

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Als nächstes schaltet ihr das Erhitzungsgerät ein und haltet das Papier darunter. ACHTUNG, der Fön wird richtig HEISS!!!

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Bei so kleinen Papierstücken wie im Beispiel lege ich mir immer etwas Hitzebeständiges unter, hier einen normalen Teller. Dann föne ich von oben, damit das Papier nicht davonfliegt. Wenn das Papier größer ist, kann man es auch gut mit der anderen Hand festhalten.

Sobald das Pulver heiß wird, beginnt es zu schmelzen und wird fest. Es hat so etwas „Magisches“ und es fasziniert mich jedes Mal… 🙂

Das Ergebnis sieht so aus:

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Das Weiß strahlt richtig, es glänzt und man kann den Schriftzug mit den Fingern tasten. Ich mag das… es sieht so edel aus. Und dabei ist es so einfach!

Das war’s auch schon für heute. Falles ihr noch Fragen habt, meldet euch gern!

Alles Liebe von Kerstin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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